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Der Swimmingpool am Golan: TRAILER !

Der Swimmingpool am Golan: TRAILER !

Entstanden in Zusammenarbeit mit Praktikant Pablo Grimm, der schon bei den Transkripten im letzten Jahr half, jetzt meisterhaft die Festival-Lorbeerkränze freistellte, und maßgeblich am Schnitt von Trailer 2 b beteiligt war Trailer 1,  2 min:   Trailer 2, 3 min: Der SWIMMINGPOOL AM GOLAN läuft übrigens im achtung berlin sommerkino am 2.8. in Berlin, und...
26.7. 2018: urbanfilm Website Relaunch steht bevor

26.7. 2018: urbanfilm Website Relaunch steht bevor

Die Arbeiten sind jetzt fast abgeschlossen – nur noch ein paar Tage, und dann wird urbanfilm sich  in neuem Gewand präsentieren – endlich handytauglich, und mit aktualisiertem Inhalt  !  
Hätte Bazin das hier gefallen?  Dokumentarische Wirklichkeits vs Immersion

Hätte Bazin das hier gefallen? Dokumentarische Wirklichkeits vs Immersion

von Friederike Anders, 2014 (VERTIKALE MONTAGE auf montagetheorie.tumblr.com) Bazin war ja sehr für ungeschnittene Wahrheit … (—> “Montage verboten”). Allerdings ging er davon aus, daß Plansequenzen/ Mise en Scène dem Zuschauer mehr *Freiheit* beim Beobachten verleihen würde; außerdem erwartete er sich eine Art erhöhten Realismus von diesem Regie- und Kamerastil. Regisseur Alfonso Cuarón zeigt in...
Achtung Berlin: Die Preise sind vergeben! -

Achtung Berlin: Die Preise sind vergeben! –

achtung berlin ist vorbei, die Preise sind vergeben, und wer hätte das gedacht: Zwischen all der penetranten Werbung, den vielen ehrgeizigen und bemüht mumble-corigen Film-Startups, und den rechtschaffen rundgelutschten rbb-Coproduktionen (9x vertreten), fanden die Jurys noch echte Preziosen, die Kante zeigen und dadurch Mut machen. Ausgewählt als bester Spielfilm wurde: Lucia Chiarlas REISE NACH JERUSALEM,...

“Man kann sich die Geschichte länglich denken. Sie ist aber ein Haufen.”

Sagt Thomas Heise über “Material” – (in voller Länge online bei vimeo)

Schnitt oder Montage?

(…) Schnitt ist Theorie und Praxis der filmischen Formung gleichermaßen. Es ist nicht allein die Schere, die die Bilder zerteilt, sondern zugleich und immer auch die Frage, wie sie sich in die Abfolge fügen: Schneiden und Kleben, Zerteilen und Konstruieren, Auseinandernehmen und Zusammenfügen. Es macht einen Unterschied, ob man von Schnitt redet oder von der...

“Schneiden organisiert die Bewegungen der Zuschauer durch den Raum der Geschichte…”

(…) Schneiden verleiht darüber hinaus den Bildern ihren Fluss, es organisiert die Bewegungen der Zuschauer durch den Raum der Geschichte wie der sinnlich visuell oder akustisch dargebotenen Argumente. (…)   montage-av 20/1/2011, von Britta Hartmann, Hans J. Wulff  Editorial (PDF 71 kB)

Montage kalkuliert Aha-Erlebnisse:

(…) Montage umfasst die Simulation des Verstehens, sie kalkuliert Spannungen und Aha-Erlebnisse, sie sorgt für den Zusammenhang der Gedanken und die Klarheit der Darstellung: weil das montierte Material zum Ausgangspunkt des Aneignens wird.(…) montage-av 20/1/2011, von Britta Hartmann, Hans J. Wulff  Editorial (PDF 71 kB) Merken Merken Merken

Montage als Kernkonzept einer Ästhetik und Semiotik des Films:

(…)Montage galt von Beginn an als ein “wenn nicht das“ Kernkonzept einer Ästhetik und Semiotik des Films. Indem er die Potenziale der Montage auslotete, bestimmte der Film den Kurs der Moderne maßgeblich mit und wurde, im Austausch mit den Montageformen der Nachbarkünste, zur eindrücklichsten Kunst des 20. Jahrhunderts.(…) montage-av 20/1/2011,  Editorial von Britta Hartmann, Hans...

“Montage lenkt Bewegungen der Rezeption”:

(…) Montage lenkt Bewegungen der Rezeption: kognitiv wie affektiv-emotional, die moralische Implikatur des Dargestellten betreffend wie die Selbstverortungen der Zuschauer. Darum auch ist der Schneideraum der Ort, an dem Planung, Inszenierung und endgültige Realisierung eines Films zusammenkommen – in beständigem Austausch mit einem imaginären Publikum. (…) montage-av 20/1/2011,  Editorial von Britta Hartmann, Hans J. Wulff...

Essay Film: Mehr als nur persönlicher Voicover über Bildschnipseln

Video Essay/The Essay Film: Some Thoughts of Discontent Kevin B. Lee zeigt auf Otherzine, was Essay-Film mit der Artikulation von Unzufriedenheit zu tun hat – und warum Bilder sich sehr gut selbst kommentieren können. Er bezieht sich dabei auf die Arbeiten von Harun Farocki, und auf ein Zitat von Kodwo Eshun / The Otholith Group:...

Montage, im Kopf der Zuschauenden: Eine “Produktionsform uneingelöster Wünsche” -Blitzschnell, unbestechlich, und völlig unbewusst

“(…) Es ist dieses differentielle ‹Zwischen den Bildern›, das die kreativen Potenziale des Films birgt – nicht nur für den Filmema- cher, sondern auch und vor allem für den Zuschauer: in seiner Wahr- nehmung, in der er die oberflächlich heterogenen, von Ungleichzei- tigkeiten imprägnierten Bilder zeitlich zu strukturieren sucht und sie mit seiner eigenen subjektiven...