Schnittbüro für Dokumentarfilm und Kunst

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Achtung Berlin: Die Preise sind vergeben! -

Achtung Berlin: Die Preise sind vergeben! –

achtung berlin ist vorbei, die Preise sind vergeben, wir haben leider keinen bekommen, aber wer hätte das gedacht: Zwischen all der penetranten Werbung, den vielen ehrgeizigen und bemüht mumble-corigen Film-Startups, und den rechtschaffen rundgelutschten rbb-Coproduktionen (9x vertreten; unserer ist einer davon), fanden die Jurys noch echte Preziosen, die Kante zeigen und dadurch Mut machen. Ausgewählt...

„Man kann sich die Geschichte länglich denken. Sie ist aber ein Haufen.“

Sagt Thomas Heise über „Material“ – (in voller Länge online bei vimeo)

Schnitt oder Montage?

(…) Schnitt ist Theorie und Praxis der filmischen Formung gleichermaßen. Es ist nicht allein die Schere, die die Bilder zerteilt, sondern zugleich und immer auch die Frage, wie sie sich in die Abfolge fügen: Schneiden und Kleben, Zerteilen und Konstruieren, Auseinandernehmen und Zusammenfügen. Es macht einen Unterschied, ob man von Schnitt redet oder von der...

„Schneiden organisiert die Bewegungen der Zuschauer durch den Raum der Geschichte…“

(…) Schneiden verleiht darüber hinaus den Bildern ihren Fluss, es organisiert die Bewegungen der Zuschauer durch den Raum der Geschichte wie der sinnlich visuell oder akustisch dargebotenen Argumente. (…)   montage-av 20/1/2011, von Britta Hartmann, Hans J. Wulff  Editorial (PDF 71 kB) Related Images:

Montage kalkuliert Aha-Erlebnisse:

(…) Montage umfasst die Simulation des Verstehens, sie kalkuliert Spannungen und Aha-Erlebnisse, sie sorgt für den Zusammenhang der Gedanken und die Klarheit der Darstellung: weil das montierte Material zum Ausgangspunkt des Aneignens wird.(…) montage-av 20/1/2011, von Britta Hartmann, Hans J. Wulff  Editorial (PDF 71 kB) Merken Merken Merken Related Images:

‹Montage› als Kernkonzept einer Ästhetik und Semiotik des Films:

(…)‹Montage› galt von Beginn an als ein – wenn nicht das – Kernkonzept einer Ästhetik und Semiotik des Films. Indem er die Potenziale der Montage auslotete, bestimmte der Film den Kurs der Moderne maßgeblich mit und wurde, im Austausch mit den Montageformen der Nachbarkünste, zur eindrücklichsten Kunst des 20. Jahrhunderts.(…) montage-av 20/1/2011,  Editorial von Britta...

„Montage lenkt Bewegungen der Rezeption“:

(…) Montage lenkt Bewegungen der Rezeption: kognitiv wie affektiv-emotional, die moralische Implikatur des Dargestellten betreffend wie die Selbstverortungen der Zuschauer. Darum auch ist der Schneideraum der Ort, an dem Planung, Inszenierung und endgültige Realisierung eines Films zusammenkommen – in beständigem Austausch mit einem imaginären Publikum. (…) montage-av 20/1/2011,  Editorial von Britta Hartmann, Hans J. Wulff...

Essay Film: Mehr als nur persönlicher Voicover über Bildschnipseln

Video Essay/The Essay Film: Some Thoughts of Discontent Kevin B. Lee zeigt auf Otherzine, was Essay-Film mit der Artikulation von Unzufriedenheit zu tun hat – und warum Bilder sich sehr gut selbst kommentieren können. Er bezieht sich dabei auf die Arbeiten von Harun Farocki, und auf ein Zitat von Kodwo Eshun / The Otholith Group:...

Montage, im Kopf der Zuschauenden: Eine „Produktionsform uneingelöster Wünsche“ -Blitzschnell, unbestechlich, und völlig unbewußt

„(…) Es ist dieses differentielle ‹Zwischen den Bildern›, das die kreativen Potenziale des Films birgt – nicht nur für den Filmema- cher, sondern auch und vor allem für den Zuschauer: in seiner Wahr- nehmung, in der er die oberflächlich heterogenen, von Ungleichzei- tigkeiten imprägnierten Bilder zeitlich zu strukturieren sucht und sie mit seiner eigenen subjektiven...

„Wenn Inszenieren ein Blick ist, dann ist Schneiden ein Herzschlag“*: Schöne Langzeitbeobachtung von Bettina Böhlers Montagearbeit, von Katja Nicodemus

* sagte Jean-Luc Godard in seinem Aufsatz „Montage, meine schöne Sorge“**/(Montage mon beau souci) von 1956: „(…)Wenn Inszenieren ein Blick ist, dann ist Schneiden ein Herzschlag. Voraussicht gehört zu beiden, aber was jenes im Raum vorauszusehen versucht, sucht dieses in der Zeit. Nehmen wir einmal an, Sie sähen auf der Straße ein Mädchen, das Ihnen...
Bürgermeister-Macher (37°): Nominiert für Kamerapreis/Schnitt

Bürgermeister-Macher (37°): Nominiert für Kamerapreis/Schnitt

https://www.deutscher-kamerapreis.de/preis/nominierungen/ Eigentlich hätte ja vor Allem Frank Marten Pfeiffer nominiert werden sollen, für seine zu Tränen rührende Kamera ! Portrait eines Spin-Doctors aus der schwäbischen Provinz Related Images:
Was war nochmal "Alternative Medienarbeit"?

Was war nochmal „Alternative Medienarbeit“?

Bei dieser Optik vermutet man es vielleicht nicht auf Anhieb, und eventuell hat man auch noch nie davon gehört, – aber dieser Flyer wirbt für eine Veranstaltung, die Teil des bundesweit größten Forschungsprojektes zur Filmgeschichte ist. Zur Dokfilmgeschichte, wohlgemerkt. Das Projekt von Deutscher Forschungsgemeinschaft DFG, Filmuni Babelsberg und Stuttgarter Haus des Dokumentarfilms möchte mit 2,5...